Leseprobe

Inhalt der Durchgabe:

Nun gut liebe Freunde:

Ja, ist sind in der Tat eine Zeit angebrochen, wo alte Normen ihr Ende finden.

Wo man zeitweilig gezwungen ist, vieles von dem,  was man bisher gewohnt war und was in Gedanken möglich war, hinter sich zu lassen.

Es geht in sehr, sehr vielen wesentlichen Punkten darum, wieder die Kraft des Seins zu erfahren, um nicht zu sagen, die Kraft der Ewigkeit zu erfahren, zu inhalieren, bewußt zu integrieren.

Gott war bisher immer irgendwie so ein Zufallstreffer bei Heilungen, bei medialen Geschehnissen – und es ist nun wirklich eine Zeit angebrochen, wo Gott und die diversen anderen Erfüllungen des Geistes auf eine andere Ebene gelangen. Wo es letztendlich um unendlich viel Selbsterfahung geht, wo der scheinbare Zusammenbruch der materiellen Fülle ins scheinbare Nichts endet. Genau dort, wenn gewohnte Ebenen verlassen werden, setzt die Kraft des Geistes ein, die Materialisationen genauso zuläßt, wie spontane Erfüllungen von Wünschen. Ein Wunsch ist etwas, das ich benötige, das der Fortführung des Lebens dient.

In dem Sinn, wenn wir von Lebensenergie sprechen, kann es nicht sein, dass, wenn Lebensenergie an sich etwas Fließendes ist, etwas Kraftvolles ist, dass diese Kraft sich selbst unterbrechen möchte. Lebensenergie ist eine enorm gebende Energie, eine fördernde Energie, sie ist für  den  Menschen tätig.

Wenn man Lebensenergie als Gottesenergie bezeichnen möchte, – bitte, – gerne. Wie auch immer, die Bezeichnung ist egal, aber es ist der Geistigen Welt sehr wichtig, dass der Aspekt des Fließens, des Strömens, des Kraftvollen, des Aufbauenden, des Wirkenden, dass dieser Aspekt in Herz und Geist aufgenommen wird.

Denn dieser Aspekt wird in eurem alltäglichen Leben durch so viele Beschränkungen und Gegebenheiten in den Hintergrund gedrängt wird, dass durch dieses ständige Abblocken von Leben und Energie und dem Fliessenden, das die Lebensenergie in sich birgt, sich viele Menschen allein und einsam fühlen, weil sie ständig schon seit der Kindheit auf Begrenzungen gestoßen sind und letztendlich auch unendlich viele Begrenzungen nie untersucht wurden, ob sie in der Realität auch wirklich so sind.

Was verliere ich, wenn ich etwas nicht mehr glaube, was ich jahrelang geglaubt habe, dass es so sei, dass  ich Unmögliches als möglich erachte. Das ist mehr als eine Idee, es ist eine Einladung. Es ist in gewissen Dingen eine Aufforderung, weil durch das Überwinden von Grenzen, durch das Überschreiten von bisher erdachten Linien, ich die Möglichkeit gebe, Lebensenergie in einem unerforschten, unentdeckten Raum in mir und außerhalb von mir, fließen zu lassen.

Viele Menschen haben grosse Sorgen mit innerer Beklommenheit, weil ihnen die Vision im Außen abhanden gekommen ist, weil das Sichtbare nicht mehr möglich ist. Aber vieles von dem, was ihr im Außen tut, was ihr im Außen anpackt, ist eine Sehnsucht die euch von innen her treibt und es ist die unendlich große Gefahr, dass sich viele erdachte Grenzen und Linien mit der Zeit allmählich schleichend auf euer Inneres auswirkt und es demzufolge finster wird.

Veränderungen im Aussen sind oftmals Möglichkeiten zur Erweiterung der inneren Dimension. Es gibt einen Spruch:“ Wie innen so außen!“ Mag dies eine Realität sein, eine andere Realität ist, dass viele gewohnte Normen brechen und brechen müssen. Warum? Weil sich die inneren Dimensionen und die Möglichkeiten im Außen schlichtweg gewaltig geändert haben.

Leben wird intensiver empfunden, Schmerzen werden intensiver empfunden, Unbehagen wird stärker empfunden. Es kommt zu einer Komprimierung von Energie. Aufgestaute Energie möchte gelöst werden, liebe Freunde. Aufgestaute Gedanken, Emotionen möchten und müssen gelöst werden, weil allein dadurch die Kraft des Lebens, die Lebensenergie wirklich aufgenommen und integriert werden kann.

Das heißt, es kommt bei vielen Menschen zu einem wirklich großen Durchputzen. Das heißt, man ist gezwungen verschiedene Angelegenheiten sei es noch so schmerzlich, anzusehen. Aber sie müssen bewusst angesehen werden und dadurch aufgelöst werden.  Wenn ich etwas sehr Unangenehmes nicht ansehen möchte, oder nicht bewusst integrieren möchte, als Ausdruck des Lebens, oder besser gesagt, als Ausdruck von blockierter Energie, blockiere ich mich selbst. Es ist irgendwie so zu verstehen, dass ich vor mir selbst mit Scheuklappen umherlaufe und mich das sehr unangenehme in meinem Hinterkopf ständig verfolgt und ich innerlich irgendwie immer auf der Flucht bin.

Die Zeit der Wahrheit, der Lösung, des Erkennens der eigenen inneren Grösse erfordert dieses Sich-stellen, erfordert dieses innere Stehenbleiben, dieses bewusste Ansehen. Durch ansehen, durch aussprechen und durch entsprechende Kommunikation auflösen zu lassen. Lasst Unmögliches möglich werden, wenn es auch anfangs nur in eueren Gedanken ist. Sprecht jene Menschen an, fordert sie bewusst zum Gespräch auf, die euch Schmerzen zugefügt haben. Und ich meine es, so wie ich es sage. Aber allein dieser Umstand ist befreiend und wirkt. Warum wirkt es?

Weil das Kind dann, um es profan auszudrücken einen Namen bekommt. Das heißt, vieles von dem, wo man innerlich davonläuft sehe ich bewusst an, ich lasse unangenehme Situationen noch einmal Revue passieren und fordere die beteiligten Personen zur Rechtfertigung, zur Kommunikation auf. Durch dieses bewusste Stehenbleiben in Gedanken, werde ich sehen, wie klein doch der andere ist. Aber durch dieses ständige Davonlaufen mache ich ihn uferlos groß und fürchte mich letztendlich vor einem Schattenbild. Und es ist oftmals mein eigenes Schattenbild, weil ich dem Licht, der Wahrheit, der Reinigung, der Klärung den Rücken zugekehrt habe. Mag Sonne im Rücken gut tun, irdisch betrachet sehe ich immer noch  mit den Augen am besten. Licht ist für die Augen bestimmt.

Das Licht der Wahrheit strömt aus den Augen. Ihr unterschätzt nur die grosse Kraft der Augen. Man spricht ja viel von Ausstrahlung, von Ausströmung von Energie, aber die Augen, liebe  Freunde sind ein vielfältiges Organ, die Augen sind die Verbindung zwischen der materiellen und der Geistigen Welt, zwischen Emotionen, Gefühlen, Verbindungen.

Die Augen sind das Bindeglied zwischen der inneren Kapazität und der äußeren Notwendigkeit und darum schreibe ich dem Organ Auge große Weisheit zu.

Mögen manche Menschen nicht mit dem Blick in die geistige Welt gesegnet sein, aber sie sind doch Fühler, Seher auf ihre Art und Weise. Mag vieles von dem, was blinde Menschen ertasten und erfühlen über die Haut erfolgen, es wird doch in der  Verbindung mit den Augen verarbeitet und weitergeleitet.

Man schreibt dem Herzen immer jene große Lebenskraft und Energie zu. Mag es so sein, mag es wirklich so sein. Aber es ist sowohl, als auch.Dem Herzen seine Aufgabe, den Augen ihre Aufgabe.

Aber kehren wir zurück. Ich sage: “ Werdet mutig, werdet mutig und übersteigt die Grenzen der Möglichkeit, lasst möglich sein. Werdet in dem Sinn zu Lichtarbeitern, zu Lichtbringern. Ihr verändert die Welt nicht, indem ihr Altgewohntes immer wieder übernehmt, immer wieder dasselbe denkt, sprecht. Laßt neues zu, denn es wird eine neue Welt geboren.

Lasst „Sehen“ zu, lasst noch mehr das gefühlvolle Sehen zu und ihr werdet noch besser verstehen, von was wir sprechen. Mögen die Menschen in dieser Zeit agressiver sein, schneller reagieren, so ist es doch ein Nichtwissen vom Umgang mit neuen kraftvollen Energien, die auf die Erde einströmen.

Man spricht viel davon, dass die Menschen überlastet seien, mag dieser Aspekt richtig sein, aber wenn ich von etwas Neuem spreche, muss ich von zwei Parteien in mir sprechen. Von der Energie des Loslassens und der Energie des Aufnehmens von Neuem. Jedes Gefäss hat eine bestimmte Kapazität, wo ich etwas aufnehmen kann. Die Kapazität des Aufnehmens von neuen Energien verursacht Wirbel, verursacht Gefühlswirbel und dieser Gefühlswirbel bringt das zum Vorschein, was gereinigt, geklärt werden sollte.

Wir haben zuvor davon gesprochen von Situationen, die ihr bewusst ansehen solltet und liegen sie noch so lange zurück. Haben wir den Mut, sie ins Auge zu fassen, sie in die Hand zu nehmen, zu betrachten, zu erforschen, über Hintergründe nachzudenken und dann abzulegen und dadurch ein Stückchen freier, erleichterter zu sein. Wisst liebe Freunde, es wird immer wieder viel Hoffnung gesetzt in die Geistige Welt, in der Aufforderung nach Gerechtigkeit, nach Richtung. Ich sage, wenn die innere Dimension nicht geweitet wird, wie könnt ihr dann jene Botschaft aufnehmen, die die Geistige Welt zu euch spricht, euch sendet, durch zufällige Bekanntschaften, durch Bücher, die ihr zufällig lest.

Ich kann nicht etwas neues, etwas anderes mir wünschen und am Alten gleichzeitig festhalten, das geht nicht.

Deswegen könnten noch so viel tausend Heerscharen von Engeln kommen, könnten sie wirklich die Welt besser machen? Ich denke, was sie wirklich tun könnten und was spontan Erleichterung bringen könnte, ist Sanftheit walten zu lassen, um durch das Walten von Sanftheit, den Aspekt der Ruhe, der Geborgenheit ins Leben zu bringen und in dieser Geborgenheit Ungeklärtes betrachten zu können.

Ich sage aber auch: auch euch obliegt die Kraft der Sanftheit, die Kraft der inneren Ruhe, die Kraft der Weisheit, die Kraft für die Sicht für das Wesentliche, auch euch. Die Frage ist nun:  „Seid ihr Engel ohne Flügel ?“ Ich würde meinen „Ja“, es wurde euch nur noch nicht gesagt, und hättet ihr es geglaubt ? Und ich sage: „ Laßt es zu, lasst diesen Gedanken zu !“ Nicht Flügel machen die Engel aus, es sind nicht die Flügel, es ist all das, was man einem Engel zuschreibt.

Jeder Aspekt, den jeder einzelne von euch einem Engel zuschreibt ist auch in euch, sonst würdet ihr ihn als solchen nicht erkennen und als solchen nicht einem Engel zuordnen können. Deswegen ist es nicht ein zufällig gesprochenes Wort, wenn ich sage: „Ihr seid Engel ohne Flügel!“ Was verbindet man  mit einem Engel? Freiheit, Sanftheit , Güte, lustiges Dasein, Unkompliziertheit. Ich sage, denkt über all diese Aspekte nach und lasst sie in euch zu, lasst fließen. Sanftheit entsteht durch fließen, spielerisches Dasein, entsteht durch Fliessenlassen, Spontanität und wo sind wir nun wieder ? Genau, wir sind wieder bei den Grenzen, wir sind wieder bei erdachten und angenommenen Grenzen.

Manche Grenzen sind wirklich so hart, dass so mancher Engel im Anflug sich eine blaue Nase schlägt, weil die Mauer, weil die Grenze so hart ist. Ich sagte: „ Ihr seid Engel ohne Flügel und ihr wisst, was es heisst, auf Mauern zu stossen, auf Barrieren, auf Unmögliches zu treffen.

Es steht wohl zeitweise nicht an, Kämpfe auszufechten, sondern Liebe, Ruhe, Güte versteht im Innersten jeder. Und dann, wenn es solche Geschehnisse gibt, bleibt bei dem Auftrag, den ich euch gebe, denkt über die Engel nach, all das was wir hier projeziert haben und dann laßt den Gedanken zu, daß ihr alles, was ihr jemandem zuschreibt selbst zu hundert Prozent könnt, das Gefühl manifestieren könnt und nach außen tragen könnt. Die Welt braucht nicht neue Weisheiten, sie bracht keinen neuen Christus und sie braucht keine Heerscharen von Engeln. Sie braucht Wohlwollen, sie braucht Güte, sie braucht Sanftheit um dadurch das Zusammenstürzen der inneren Mauern möglich zu machen, denn eine der gewaltigsten Dimensionen und Erlebnisse, die es geben kann, egal ob in der irdischen Welt  oder in der Geistigen Welt ist das spontane Fließenlassen von Lebensenergie von Seele zu Seele, die Kraft beinhaltet und alles andere, das man sich in seinem Herzen wünscht – - und wenn das geschieht, ist alles andere, was in Büchern steht, was es an Weisheiten gibt vollkommen nebensächlich. In diesem Zustand verschwindet die Grenze von Geistiger und materieller Welt. Dann sind wir nicht mehr jene, die irgendwo oben oder unsichtbar zu euch kommen. Dann sind wir eins und stehen dann exakt auf der gleichen Ebene und wir tun es bereits jetzt.

Wir danken sehr!